Ärzte Zeitung online, 26.07.2012

Kampf gegen HIV: Hilferuf aus Birma

Kampf gegen HIV: Hilferuf aus Birma

Der Kampf gegen Aids kommt weltweit ein Stückchen voran - aber längst nicht in allen Ländern. Jetzt ruft Birmas Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi um Hilfe.

WASHINGTON (dpa). Birmas Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi hat die Teilnehmer der Welt-Aids-Konferenz in Washington um Hilfe für die HIV-Bekämpfung in Birma gebeten.

"Es gibt bei uns ein paar informelle Gruppen, die im Kampf gegen HIV/Aids arbeiten, aber gesellschaftliche Antworten sind so gut wie unbekannt", sagte die Nobelpreisträgerin in einer am Mittwoch auf dem Treffen gezeigten Videobotschaft.

"Wir müssen den Menschen in meinem Land verständlich machen, dass das ein Problem ist, das wir zusammen angehen müssen", ergänzte Suu Kyi, die unter der bis 2011 regierenden Junta 15 Jahre unter Hausarrest stand.

"Deswegen bitten wir, dass ihr uns beibringt, wie wir gesellschaftliche Antworten auf HIV/Aids finden können."

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Hypertonie in jungen Jahren erhöht Risiko für den Nachwuchs

Das Alter, in dem sich ein Bluthochdruck manifestiert, beeinflusst nicht nur die persönliche Prognose eines Patienten, sondern wohl auch das Erkrankungsrisiko seiner Kinder. mehr »

Medienanamese künftig Bestandteil der U-Untersuchungen?

Schon bei Babys und Kleinkindern machen sich die Folgen übermäßigen Medienkonsums bemerkbar. Das geht aus der neuen BLIKK-Studie hervor. Pädiater reagieren besorgt. mehr »

Deutsche überschätzen Ebola-Gefahr und unterschätzen Masern

Im Mittelpunkt medialer Berichterstattung stehen meist große globale Bedrohungen wie Ebola und Zika. Doch Experten haben ganz andere übertragbare Erkrankungen im Visier. mehr »