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Modul: HIV-Infektion – Test und Behandlung

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Ärzte Zeitung, 21.03.2014

HIV

Heilung bleibt das Ziel

HIV-Infizierte zu heilen - diese Hoffnung haben Forscher noch nicht aufgegeben. Mut macht der Erfolg bei einer kleinen Gruppe von Patienten: Bei ihnen ist das HI-Virus nach Ende der Behandlung nicht mehr nachweisbar.

Von Peter Leiner

Die Heilung bleibt das Ziel

Die HI-Viren können mit ihren Spikes ihre Zielzellen im Wirtsorganismus nicht mehr entern, wenn diese Zellen durch gentechnische Veränderung den Rezeptor CCR5 nicht mehr bilden.

© psdesign1 / fotolia.com

MÜNCHEN. Eine Heilungsrate von 90 bis 95 Prozent wie bei viralen Hepatitiden streben Therapeuten auch bei HIV-Infizierten an.

Im Vorfeld der 15. Münchner Aids- und Hepatitis-Tage 2014, die vom 21. bis 23. März stattfinden, berichtet Kongresspräsident Dr. Hans Jäger im Gespräch mit der "Ärzte Zeitung" über Erfolge im Kampf gegen HIV.

So ist das HI-Virus bei 20 Patienten weltweit trotz Therapie-Ende nicht mehr nachweisbar. Die größte Gruppe sind Teilnehmer einer französischen Studie, die sofort nach der Infektion intensiv ein bis drei Jahre behandelt wurden. Nach Therapie-Ende hatte sich das Virus nicht mehr vermehrt, so Jäger.

14 solcher "post treatment controller" (15 Prozent) gibt es in der Studie. Jäger: "Wenn die Patienten überhaupt Virusreservoirs im Körper entwickelt haben sollten, konnten sie diese durch die schnelle und frühe Therapie noch entleeren."

Auch der HIV-Therapeut und seine Kollegen untersuchen diese Strategie seit vier Jahren in der "New Era"-Studie: Direkt nach der Infektion beginnt eine intensive Fünffachtherapie. Noch gibt es keine Endergebnisse, doch "wir sind jetzt an dem Punkt, an dem wir aufhören können zu behandeln", so Jäger.

Dem Virus das Futter nehmen

Andere Ansätze sind zwar erfolgreich, aber nichts für die Routine, wie die Knochenmarktransplantation beim "Berlin-Patienten", oder experimentell, etwa eine Studie mit zwölf Infizierten: Zielzellen des Virus wurden ex vivo so verändert, dass sie den Rezeptor CCR5 zum Entern der Zelle nicht mehr bilden, und reinfundiert.

Die Idee: Die noch vorhandenen Lymphozyten werden zwar durch HIV angegriffen und sterben. Die reinfundierten T-Zellen jedoch sind geschützt, wie Jäger erläuterte. Dadurch habe das Virus quasi kein "Futter" mehr.

Auf dem Kongress werden auch Strategien gegen virale Hepatitiden diskutiert. Bei HCV war man bisher vor allem auf das nebenwirkungsreiche Interferon angewiesen, inzwischen aber wird stärker auf die Virologie als auf die Histologie geachtet.

Es gibt Medikamente, "die durchaus aus denselben Klassen kommen wie die HIV-Medikamente, aber gegen HCV entwickelt worden sind", so Jäger. "Ende 2014 werden wir die meisten Hepatitis-C-Patienten ohne Interferon behandeln können, das heißt auch mit deutlich weniger Nebenwirkungen."

Krebs bei HIV-Infizierten

Da Krebs bei HIV-Infizierten an Bedeutung gewinnt, gibt es bei der Tagung auch erstmals ein Onkologie-Symposium.

Jäger: "HIV-Infizierte haben besondere Krebserkrankungen, etwa Lungen- und Analkrebs, die nichts mit HIV zu tun haben, die aber bei diesen Patienten häufiger sind."

Diskutiert werde unter anderem, warum etwa HIV-Infizierte mit Brustkrebs ein dreifach höheres Risiko haben, am Krebs zu sterben, als nicht infizierte Patienten.

[21.03.2014, 12:37:18]
Michael Peuser 
Das Erfolgsrezept bei HIV-Infizierten
In dem ersten gesamtdeutschen Apothekerbuch "Commentar zur Pharmacopoea Germanica, Band 1, Seite 208 finden wir die Sätze:"Die Aloe scheint seit undenklichen Zeiten medizinische Verwendung gefunden zu haben." und weiter:
"Seit der christlichen Zeitrechnung ist die Aloe eines der gebrauchtesten Arzneimittel gewesen."
Auch bei HIV-Infizierten bewährt sich das 5.000 Jahre alte Erfolgsrezept aus Persien, als beste Begleitung der HIV-Therapien.
Dieses Rezept wurde auch in der ersten medizinischen Fakultät Europas in Salerno gelehrt. Diese stand voll unter dem Einfluss des Morgenlandes.
Das Rezept ist denkbar einfach.
Man schneide Blätter der Aloe arborescens Miller (Aloe mit schmalen Blättern und die rot blüht)ab, wasche diese und schneidet die Blattkanten ab, wo sich Dornen befinden.
Dann wiegt man 300 g dieser Blätter (mit Blatthaut aber ohne Stacheln) ab, schneidet diese in Stücke und gibt sie in ein Küchenmixgerät (Standmixer).
Dann gibt man 500 g echten Honig (der im Kühlschrank kristallisiert) zu
und 4 Esslöffel eines alkoholischen Destillates (z.B. Zuckerrohrschnaps, Whisky, Wodka oder Steinhäger).
Dann lässt man die Mischung 5 min durchquirlen.
Den grünen Saft gibt man dann in einem Gefäss in den Kühlschrank.
Von diesem Vitalgetränk trinkt man täglich 1 Esslöffel voll, jeweils 15 min. vor den 3 Mahlzeiten. Dies macht man 10 Tage lang, 10 Tage Pause, 10 Tage, 10 Tage Pause usw.
Das Vitalgetränk schmeckt angenehm süss.
Das Bundesgesundheitsministerium in Berlin wünschte dem Buch mit dieser Formel
"Kapillaren bestimmen unser Schicksal" viel Erfolg. "Es ist sehr wichtig", wie es im Schreiben heisst, "sich stets über neue Entwicklungen in der Medizin zu informieren. Dies gilt um so mehr, wenn es dabei nicht nur um die Verbesserung der medizinischen Versorgung, sondern auch um die Erschliessung von Wirtschaftlichkeitsreserven im Gesundheitswesen geht."


Michael Peuser, São Paulo/Brasilien
Staatspreisträger in Brasilien
"Voto de Aplauso" vom Senat in Brasilia 2010
"Voto de Júbilo" vom Parlament von São Paulo 2011.
mpeuser@hotmail.com


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