Ärzte Zeitung online, 01.12.2016

HIV/Aids-Organisationen

Zeit für die PrEP

BERLIN / HAMBURG. Seit Kurzem ist Truvada® in Europa als PrEP bei besonders hohem HIV-Risiko verordnungsfähig. Die Krankenkassen hätten jedoch erklärt, für die Kosten nicht aufzukommen, der GBA habe sich bislang nicht geäußert, kritisieren Deutsche AIDS-Gesellschaft, HIV-Ärzte-Verbund dagnä und Deutsche AIDS-Hilfe (DAH).

Damit sei die PrEP für die meisten Menschen faktisch nicht verfügbar, so die DAH, eine Monatspackung koste 820 Euro. Die Organisationen appellieren, PrEP müsse von den Krankenkassen zuverlässig erstattet werden. Zu diesem Zweck müssten das Infektionsschutzgesetz oder die Schutzimpfungsrichtlinie des GBA angepasst werden.

Auch sollte der Preis der Arznei gesenkt werden. Die Preissenkung sei der Schlüssel zum Einsatz der PrEP in der Prävention. (eb)

Topics
Schlagworte
AIDS / HIV (1726)
Innere Medizin (34600)
Organisationen
DAIG (16)
Krankheiten
AIDS (3205)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

KFZ-Diät erleichtert Abnehmen mit Genuss

"Low Fat" und "Low Carb" sind zwei mögliche Strategien, um Gewicht zu reduzieren. Die KFZ-Diät nutzt die Vorteile beider Methoden für ein ausgewogenes Ernährungsprogramm. mehr »

Nahrungsergänzungsmittel – sinnvoll oder Unsinn?

In einer Sitzung beim Internistenkongress wurden Argumente pro und contra Nahrungsergänzungsmittel in den Ring geworfen. mehr »

Haus- oder fachärztlicher Patient? Diese Diskussion ist toxisch!

Der neue KBV-Vorstand will den Konflikt zwischen Haus- und Fachärzten überwinden. Im Interview mit der "Ärzte Zeitung" wird klar, welche Forderungen die Vertragsärzte an die Politik haben. mehr »