Ärzte Zeitung, 18.06.2004

Mutmaßlicher Tollwut-Patient gestorben

MÜNCHEN (dpa). Der mutmaßliche Tollwut-Patient in München ist gestorben. Nach Angaben des Münchner Klinikums Großhadern von gestern starb der 60 Jahre alte Mann bereits in der vergangenen Woche.

Der Leichnam wurde obduziert und für weitere Untersuchungen in die neuropathologische Abteilung gebracht. Erst in vier bis fünf Wochen werde man sagen können, ob der Patient nach einem Hundebiß in Indien wirklich an Tollwut starb. Ende Mai hatte eine Falschmeldung für Aufsehen gesorgt, wonach der Mann bereits damals gestorben war.

In Deutschland erkrankt nach Expertenaussagen etwa alle zwei Jahre ein Mensch an Tollwut.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Metastasen

Immer mehr Männer mit Prostatakrebs in den USA haben schon bei der Diagnose Metastasen. Ihr Anteil hat sich fast verdoppelt. Auch die Inzidenz solcher Tumoren nimmt zu. mehr »

Deutsches Defizit

Diabetes-Prävention, Strategien gegen Polypharmazie, digitale Versorgungsangebote: Neue Initiativen gibt es zuhauf. Doch Patienten müssen davon wissen. Genauo daran hapert es aber. mehr »

"Einfache Ersttherapie ist für fast alle Patienten möglich"

Die antiretrovirale Therapie ist bei neu diagnostizierter HIV-Infektion stets angezeigt, und zwar unabhängig vom Stadium der Infektion oder der Helferzellzahl. mehr »