Ärzte Zeitung, 08.10.2004

Echinokokkose ist noch aktiv, wenn’s leuchtet

ULM (gwa). Es gibt einen großen Fortschritt für Patienten mit der seltenen, aber gefährlichen alveoläreren Echinokokkose: Mit PET-CT (Positronen-Emissions-Computer-Tomographie) kann man jetzt erstmals sicher feststellen, wer von den Betroffenen noch eine medikamentöse Therapie braucht.

Patienten mit alveolärer Echinokokkose haben multiple Leberherde, die durch Larven des Fuchsbandwurms verursacht werden. Bislang muß fast immer lebenslang mit Benzimidazol behandelt werden. Das ist aber nicht nötig, wenn die Echinokokkose nicht mehr aktiv ist. Für den Nachweis, daß die PET-CT zur Aktivitätskontrolle geeignet ist, erhielt Dr. Stefan Reuter von der Sektion Infektiologie und Klinische Immunologie der Uni Ulm einen mit 11 000 Euro dotierten Wissenschaftspreis der Paul-Ehrlich-Gesellschaft.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

Die neue Statistik der Bundesärztekammer liegt vor. Sie zeigt, wo die meisten Behandlungsfehler passierten und wie die Schlichterstelle meistens entschied. mehr »

Abstimmung über Trumps Gesundheitsreform verschoben

Die Republikaner haben nicht genügend Stimmen für die Abschaffung von "Obamacare" zusammen, verschieben die Abstimmung im Kongress. Trump muss warten - das kann ihm nicht schmecken. Aber das Weiße Haus macht Druck. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »