Direkt zum Inhaltsbereich

Türgriffe und Telefone sind Infektionsherde

SAN FRANCISCO (ddp.vwd). Erkältungen breiten sich effektiver als allgemein angenommen über Gegenstände des täglichen Lebens aus. Das haben US-Forscher bei Experimenten in Hotelzimmern herausgefunden.

Veröffentlicht:

Für die Studie verbrachten erkältete Versuchspersonen eine Nacht in Hotelzimmern. Am nächsten Tag untersuchte das Team um Owen Hendley von der Universität in Charlottesville in Virginia Gegenstände, die ihre Probanden während des Aufenthalts angefaßt hatten, mit gentechnischen Methoden auf Erkältungsviren.

Auf 35 Prozent der Objekte - vor allem Türgriffen, Fernbedienungen und Lichtschalter - fanden sie tatsächlich die Erreger, wie sie auf einer Konferenz in San Francisco berichteten. Um zu prüfen, ob die Viren auch den Weg auf die Fingerkuppen anderer Menschen finden, pinselten die Forscher Lichtschalter und Telefone mit Schleim der erkälteten Versuchsteilnehmer ein und baten sie, Licht anzuschalten und zu telefonieren.

War der Schleim eine Stunde alt, fanden sich bei 60 Prozent der Kontakte Viren auf den Fingerkuppen der gesunden Teilnehmer wieder. War der Schleim über Nacht getrocknet, waren es immerhin noch 33 Prozent. Die Forscher betonten, wie wichtig es sei, Gebrauchsobjekte regelmäßig zu säubern, um der Ausbreitung von Erkältungen vorzubeugen.

Mehr zum Thema

Frauen im Nachteil

Körperliche Untersuchung wird bei LUTS oft vernachlässigt

Das könnte Sie auch interessieren
Neue Empfehlung zu HWI und Zystitis

© EAU

Ergänzung EAU-Leitlinie 2026

Neue Empfehlung zu HWI und Zystitis

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Therapie bei unkomplizierter Zystitis

© Dr_Microbe | Adobe Stock

Evidenz, Resistenz & Wirksamkeit

Therapie bei unkomplizierter Zystitis

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Chronisch rezidivierende Vulvovaginalmykosen

© Domepitipat | iStock

Lebensqualität zurückgewinnen

Chronisch rezidivierende Vulvovaginalmykosen

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Thailandpilz, Tierkontakt & Nagelpilz

© Iuliia Petrovskaia | iStock

Dermatophyten-Infektionen

Thailandpilz, Tierkontakt & Nagelpilz

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Welche Rolle spielen Biofilme bei Therapieversagen und Rückfällen?

© robertprzybysz | iStock

Persistierende Onychomykosen

Welche Rolle spielen Biofilme bei Therapieversagen und Rückfällen?

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Porträt: xxx

© Porträt: Alexander Sahi

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Testosteronmangel: Worauf es in der Hausarztpraxis ankommt

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Besins Healthcare Germany GmbH, Berlin

BCMA-gerichtete CAR-T-Zelltherapie rückt nach vorn

Cilta-cel setzt Standards im ersten Rezidiv

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Janssen-Cilag GmbH, Neuss, a Johnson & Johnson company
Rheumatoide Arthritis – auch auf die Lunge achten

© Springer Medizin Verlag

Rheumatoide Arthritis – auch auf die Lunge achten

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: medac GmbH, Wedel
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Dissoziation

Umgang mit Trauma und PTBS: Was kann die Hausarztpraxis leisten?

Lesetipps
Eine ältere Frau fässt sich mit den Händen ins Gesicht

© Miriam Kunz

Interview

Schmerzen bei Demenz-Patienten: Welche Fallstricke lauern in der Diagnostik?

Luftverschmutzung aufgrund von Feuer, gepaart mit Hitzewellen - da leidet nicht nur die Lunge, sondern auch das Herz.

© Kang / stock.adobe.com

Effekte der Klimaerwärmung

Hitze plus Waldbrandrauch erhöhen kardiovaskuläre Mortalität