Häufiger Infekte durch Listerien

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BERLIN (dpa). Die Zahl der Infektionen mit Listerien ist in Deutschland gestiegen. 2005 wurden bundesweit 510 Fälle gemeldet, 2001 waren es erst 217, heißt es im jüngsten Epidemiologischen Bulletin des Robert-Koch-Instituts.

Vor allem sind Schwangere, Neugeborene, Senioren und Menschen mit einer geschwächten Immunabwehr betroffen. Neun Prozent der zwischen 2001 und 2005 infizierten Patienten starben.

Listerien sind stäbchenförmige, gram-positive Keime , die vor allem in Rohmilch, geräuchertem Fisch und Fertigprodukten vorkommen. Bei Temperaturen über 70 Grad Celsius sterben sie ab, kühle Temperaturen überstehen sie oft schadlos.

Eine Infektion kann Bauchschmerzen, Durchfall oder grippeähnliche Symptome auslösen. In schweren Fällen kann es auch zu Hepatitis, Milzvergrößerung oder Meningitis kommen.

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