Ärzte Zeitung, 26.01.2007

296 000 neue Leprakranke

Sonntag ist Welt-Lepra-Tag / Erfolge durch Aufklärung

Ein an Händen und Auge von Lepra gezeichnetes indisches Mädchen. Foto: DAHW

NEU-ISENBURG (Smi). Weltweit erkranken jährlich noch immer Hunderttausende von Menschen an Lepra. Zwischen zwei und vier Millionen ehemalige Patienten leiden an den Folgen der Krankheit. Darauf weist die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) aus Anlass des Welt-Lepra-Tags am Sonntag hin.

2005 registrierte die Weltgesundheitsorganisation weltweit 296 000 neue Erkrankungen, 110 000 weniger als im Jahr davor. Ein Erfolg, den der DAHW-Geschäftsführer Jürgen Hammelehle auf die intensivierten Aufklärungskampagnen zurückführt.

Allerdings sei die Dunkelziffer hoch, so Hammelehle. "Ein Hinweis darauf ist die große Zahl von Patienten, die bereits schwer behindert zur Behandlung kommen." Das sei vor allem in Äthiopien und Tansania der Fall. Die meisten neuen Lepra-Erkrankungen hingegen gebe es in Indien (161 000) und Brasilien (38 000).

Die bei der Lepra-Behandlung eingesetzten Kombinationspräparate aus mehreren Antibiotika werden von der WHO kostenfrei zur Verfügung gestellt.

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