Ärzte Zeitung, 27.03.2007

Ein Trick gegen Malaria

Gen-veränderte Mücken sind Endstation für Erreger

Eine genetisch veränderte Stechmücke (grün), die den Malaria-Erreger nicht überträgt, und eine unveränderte Mücke. Foto: Mauro T. Marrelli/PNAS

BALTIMORE (ple). US-Forscher haben es geschafft, Stechmücken so zu verändern, dass sich in ihnen der Malaria-Erreger nicht entwickeln kann. Solche transgenen Mücken haben offenbar einen Überlebensvorteil im Vergleich zu genetisch nicht veränderten Mücken.

Das geht aus Labor-Versuchen der Wissenschaftler hervor. Wie die US-Forscher berichten, könnten sich solche Mücken nutzen lassen, um gegen die Verbreitung des Malaria-Erreger vorzugehen (PNAS 104/13, 2007, 5580).

Die Forscher verwendeten Anopheles-Mücken, die das Eiweiß SM1 im Darm sezernieren, das die Entwicklung des Erregers erschwert.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar:
Hoffnungsvoller Ansatz gegen Malaria

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »