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Unicef sieht Fortschritte beim Malariaprogramm

Veröffentlicht:

GENF (dpa). Das UN-Kinderhilfswerk Unicef sieht Fortschritte im Kampf gegen Malaria in Afrika. Immer mehr Kinder und Familien vor allem südlich der Sahara schützten sich mit imprägnierten Moskitonetzen vor der Infektionskrankheit, berichtete die Organisation in Genf. Jährlich sterben mindestens 800 000 Kinder unter fünf Jahren in Schwarzafrika an der von Stechmücken übertragenen Krankheit. 20 Länder südlich der Sahara verzeichneten Fortschritte bei der Verbreitung und dem Gebrauch der imprägnierten Moskitonetze, heißt es in einem Bericht "Malaria und Kinder". 16 Länder hätten die Versorgung seit dem Jahr 2000 mindestens verdreifacht. Ziel ist es, bis 2010 eine Versorgung von 80 Prozent der Bevölkerung zu erreichen. Außerdem müsse der Zugang zu wirkungsvollen Behandlungsmethoden verbessert und verschiedene Malariaprogramme gezielt gefördert werden, schreibt das UN-Kinderhilfswerk.

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