Ärzte Zeitung, 25.10.2007

Marker für Neuroborreliose

Neu entdecktes Chemokin hilft bei Differenzialdiagnose

BERLIN (eb). Forscher der Abteilung für Neurologie der Universität München-Großhadern haben einen Biomarker für Neuroborreliose entdeckt: das Eiweiß Chemokin CXCL13. Für seine Arbeiten hierzu ist Dr. Tobias Rupprecht beim Neurologen-Kongress in Berlin mit dem Liquorpreis 2007 ausgezeichnet worden.

Bisher ist eine Neuroborreliose oft nur durch Ausschluss anderer Erkrankungen zu diagnostizieren. Der jetzt entdeckte Biomarker ist daher ein Fortschritt: Im Gegensatz zu anderen Verfahren ist Chemokin CXCL13 bereits sehr früh im Krankheitsverlauf nachweisbar. Außerdem hilft der Marker, eine Neuroborreliose von anderen entzündlichen Erkrankungen des zentralen Nervensystems abzugrenzen und dient als Verlaufsparameter der Erkrankung.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

Die neue Statistik der Bundesärztekammer liegt vor. Sie zeigt, wo die meisten Behandlungsfehler passierten und wie die Schlichterstelle meistens entschied. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »