Ärzte Zeitung, 26.10.2007

Prionentheorie angezweifelt

EDINBURGH (ddp). Prionen sind womöglich doch nicht die Erreger von BSE oder Creutzfeldt-Jakob, vermuten Forscher um Dr. Rona Barron aus Edinburgh.

Im Gehirn von Mäusen mit einer BSE-ähnlichen Krankheit fanden sie trotz eindeutiger Symptome nur geringe Spuren der ungewöhnlich gefalteten Prionproteine, die als alleiniger Auslöser von Prionenerkrankungen gelten.

Dennoch ließen sich mit dem Hirngewebe weitere Mäuse infizieren, so das Magazin "New Scientist" in der aktuellen Ausgabe. Prionenaggregate wären demnach eher eine Begleiterscheinung als ein Krankheitsauslöser.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »