Ärzte Zeitung, 02.06.2008

Stillen schützt vor allem Mädchen vor Infekten

BUENOE AIRES (Rö). Stillen schützt Mädchen viel besser als Jungen zum Beispiel vor Atemwegsinfektionen.

Dieses Ergebnis haben Wissenschaftler der Johns Hopkins Klinik bei einer Studie mit 119 Frühgeborenen Babys in Buenos Aires in Argentinien erreicht ("Pedietrics", Juni-Ausgabe).

Im ersten Lebensjahr hatten nur sechs Prozent der gestillten Mädchen eine so schwerwiegende Atemwegsinfektion, dass sie deswegen in einer Klinik behandelt werden mussten. Von den nichtgestillten Mädchen waren es jedoch 50 Prozent gewesen.

Bei den Jungen zeigten sich keine Unterschiede. In beiden Fällen waren 18 Prozent von einer solchen Infektion betroffen. Besonders frühgeborene Mädchen sollten gestillt werden, schließen die Autoren.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »