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Talactoferrin reduziert Sterberate bei Sepsis auch längerfristig

Die orale Therapie mit Talactoferrin senkt die Gesamtmortalität von Patienten mit schwerer Sepsis auch längerfristig.

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NEU-ISENBURG (ikr). Das belegen aktuelle Ergebnisse aus der randomisierten, doppelt-verblindeten Phase-II-Studie bei schwerer Sepsis. In der US-Studie wurde Talactoferrin im Vergleich zu Placebo zusätzlich zur Standardmedikation bei 190 Erwachsenen mit schwerer Sepsis untersucht. Wie bereits bekannt, wurde der primäre Endpunkt, die Reduktion der 28-Tages-Gesamtmortalität, in der Studie erreicht. Weitere Ergebnisse zeigen, dass Talactoferrin die Gesamtmortalität im Vergleich zu Placebo auch über einen Zeitraum von drei und sechs Monaten senkt, wie die Agennix AG mitteilt.

Die Dreimonats-Gesamtmortalität betrug 29 Prozent in der Placebo-Gruppe, im Vergleich zu 18 Prozent in der Talactoferrin-Gruppe; dies entspricht einer relativen Reduktion von 38 Prozent und einer Reduktion von 11 Prozentpunkten.

Nach sechs Monaten zeigte sich eine signifikante Reduktion der Gesamtmortalität von 35 Prozent in der Placebogruppe auf 21 Prozent in der Talactoferrin-Gruppe; das bedeutet eine relative Reduktion um 39 Prozent beziehungsweise 14 Prozentpunkte. Talactoferrin erwies sich in der Studie als sehr gut verträglich.

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