Ärzte Zeitung, 13.07.2011

Malaria-Vorsorge mit stinkenden Socken

ADDIS ABEBA (dpa). Ein nach stinkenden Socken riechendes Gerät könnte bald Malariamücken anziehen und vernichten.

Das neuartige Instrument solle künftig neben alt bewährten Methoden wie Moskitonetzen und Anti-Mückensprays zusätzlichen Schutz vor der Tropenkrankheit bieten, teilte "Grand Challenges Canada" mit.

Schon länger ist bekannt, dass weibliche Malariamücken für ihre Blutmahlzeit mit Vorliebe in die Füße stechen, und dass Fußbakterien Geruchsstoffe produzieren, die Mücken anziehen.

Das Gerät wird vor dem Haus aufgestellt und verströmt als Köder den Odeur von Stinkesocken - als synthetisch hergestellte Substanz.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »