Ärzte Zeitung, 05.12.2011

Peptid-Antibiotika auf neuem Weg hergestellt

BERLIN (ple). Forscher der TU in Berlin haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich Lantibiotika künstlich herstellen lassen.

Ein Beispiel für diese Antibiotika ist Nisin, das seit über 40 Jahren als Lebensmittelkonservierungsstoff ohne Resistenzentwicklung genutzt wird.

Wie die Uni mitteilt, wurde durch Einbau synthetischer Aminosäuren in Peptid-basierte Lantibiotika die chemische Vielfalt von Lichenicidin, einem antibakteriell wirkenden Zweikomponenten-Lantibiotikum, wesentlich erhöht.

Jetzt könnten viele verschiedene Lichenicidin-Moleküle biotechnisch hergestellt werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »