Ärzte Zeitung online, 07.02.2012

Mitarbeiter der Uniklinik Freiburg offenbar Träger des MRSA-Keims

FREIBURG (dpa). Der MRSA-Erreger, der auf der Frühchen-Station der Freiburger Uniklinik gefunden worden ist, kam mit großer Wahrscheinlichkeit durch Mitarbeiter dorthin.

Dies hätten bisherige Untersuchungen ergeben, sagte eine Sprecherin der Klinik am Montag.

Alle 70 Beschäftigten der Station seien untersucht worden. Eltern, die ihre Kinder besuchten, hatten den Keim nach Klinikangaben nicht übertragen. Ziel der Untersuchung sei es, die Ursache zu finden und somit weiteren Schaden abzuwenden.

Keim bei vier Babys gefunden

Bei vier der zwölf Babys auf der Station waren die Erreger festgestellt worden. Die Klinik hatte daher am vergangenen Donnerstag einen Aufnahmestopp für die Station verhängt und den Hygieneschutz noch einmal verstärkt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. Offenbar fällt es aber schon Kindern schwer, ihre Bewegungsmuster zu ändern. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethische Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »