Donnerstag, 24. Mai 2012
Ärzte Zeitung online, 07.02.2012

Mitarbeiter der Uniklinik Freiburg offenbar Träger des MRSA-Keims

FREIBURG (dpa). Der MRSA-Erreger, der auf der Frühchen-Station der Freiburger Uniklinik gefunden worden ist, kam mit großer Wahrscheinlichkeit durch Mitarbeiter dorthin.

Dies hätten bisherige Untersuchungen ergeben, sagte eine Sprecherin der Klinik am Montag.

Alle 70 Beschäftigten der Station seien untersucht worden. Eltern, die ihre Kinder besuchten, hatten den Keim nach Klinikangaben nicht übertragen. Ziel der Untersuchung sei es, die Ursache zu finden und somit weiteren Schaden abzuwenden.

Keim bei vier Babys gefunden

Bei vier der zwölf Babys auf der Station waren die Erreger festgestellt worden. Die Klinik hatte daher am vergangenen Donnerstag einen Aufnahmestopp für die Station verhängt und den Hygieneschutz noch einmal verstärkt.

| Share

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Top-Meldungen

Studie mit Zündstoff: Katheter bei stabiler KHK?

Die kontroverse Debatte darüber, ob die perkutane Koronarintervention (PCI) bei stabiler KHK mehr als "nur" die Symptome verbessert, hat jetzt mit aktuellen Studiendaten neue Nahrung erhalten. mehr »

"Ärzte Zeitung" und AOK suchen einen Landarzt

"Landarzt gesucht" - unter diesem Motto wollen die "Ärzte Zeitung" und der AOK-Bundesverband für die Gemeinde Woldegk im südlichen Mecklenburg einen neuen Hausarzt finden. Im Interview sprechen der AOK-Chef und der Chef von Springer Medizin über die Hintergründe. mehr »

Klinik Bremen-Mitte: Schlamperei mit Handschuhen

Die Frühchen-Intensivstation des Klinikums Bremen-Mitte sorgt weiter für Schlagzeilen: Jetzt ist ein neuer Bericht aufgetaucht - es geht um kontaminierte Handschuhe. Außerdem wurde der damalige Klinik-Chefarzt zu Unrecht entlassen. mehr »