Ärzte Zeitung, 03.04.2012

Adenoide - beobachten statt operieren?

MÜNCHEN (eb). Eine holländische Studie liefert Hinweise, dass es ratsam ist, Rachenmandeln bei Kleinkindern nur zu beobachten, da eine Entfernung die Infekthäufigkeit nicht verringert.

Bei 111 Patienten von ein bis sechs Jahren mit rezidivierenden Infekten der oberen Atemwege und vergrößerten Rachenmandeln fand eine Adenoidektomie statt oder es wurde abgewartet.

Während zwei Jahren hatte in beiden Gruppen jedes Kind jährlich rund acht Infekte. Auch die Zahl der Tage mit Infekten und Mittelohrentzündungen unterschied sich nicht. Fiebertage waren in der Op-Gruppe sogar häufiger (MMW 2012; 3: 37).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So viel jünger und attraktiver macht Facelifting

Wer sein Gesicht straffen lässt, will in der Regel jünger und dynamischer aussehen. Das scheint tatsächlich zu klappen. mehr »

Niedrig dosiert starten und langsam erhöhen!

Die neue Gesetzeslage zur Verordnung von Cannabis auf Kassenkosten ist beim Schmerz- und Palliativtag begrüßt worden. Ärzte mit Erfahrung mit Cannabinoiden loben vor allem den Erhalt der Therapiefreiheit. mehr »

Schnelltests - meist ein Fall für die GOÄ

Schnell und medizinisch sinnvoll – aber von gesetzlichen Krankenkassen meist nicht bezahlt: Laborschnelltests liegen im Trend. Für Hausärzte sind sie oft auch eine Selbstzahler-Option. mehr »