Ärzte Zeitung, 24.04.2012

Mehr Malariapatienten in Bayern

MÜNCHEN (sto). Die Zahl der stationären Malaria-Behandlungen steigt in Bayern seit 2009 wieder.

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes wurden 2010 in den Krankenhäusern 147 Patienten mit Malaria behandelt, das waren rund 12,2 Prozent mehr als im Jahr davor (2009: 131) und 22,5 Prozent mehr als 2008 (120 Fälle).

Im Jahr 2000 wurden noch 298 stationäre Malaria-Behandlungen registriert. Rund zwei Drittel aller Behandlungsfälle betrafen männliche Patienten und in 65 Prozent der Behandlungen waren die Patienten zwischen 20 und 49 Jahre alt.

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer fiel mit 4,6 Tagen um 3,2 Tage merklich kürzer aus als im Durchschnitt aller stationär versorgten Kranken (7,8 Tage).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Wie viel Fett und Eisen lastet auf Deutschlands Lebern?

Fettlebern sind hierzulande mittlerweile ein Massenphänomen, und auch die Eisenüberladung der Leber wird häufig festgestellt. Eine Studie der Uni Greifswald liefert jetzt Daten. mehr »

Pfleger lernen als "Robo Cop", wie sich Altern anfühlt

In einem Modellprojekt sollen junge Menschen mit Förderbedarf für die Altenpflege gewonnen werden: Sie erleben im Simulationsanzug das Altern am eigenen Leib und üben die Pflege an lebensgroßen Puppen. mehr »

Ausgaben-Weltmeister bei Zytostatika

Die Ausgaben für onkologische Arzneimittel in der ambulanten Versorgung sind seit dem Jahr 2011 massiv gestiegen und übertreffen deutlich die Kostensteigerungen aller anderen Arzneimittel ohne Rezepturen. Das geht aus dem Barmer-Arzneimittelreport 2017 hervor. mehr »