Ärzte Zeitung, 07.06.2012

Legionärskrankheit in Schottland

LONDON/EDINBURGH (dpa). Im schottischen Edinburgh ist die Legionärskrankheit aufgetreten. Ein 50 Jahre alter Mann, der Vorerkrankungen hatte, sei in einem Krankenhaus gestorben.

17 weitere Fälle seien bestätigt worden, bei 15 Erkrankten bestehe der Verdacht, dass es sich um den Erreger handele, teilte die schottische Gesundheitsbehörde am 6. Juni mit.

13 Menschen seien in kritischer Verfassung und würden auf Intensivstationen von Krankenhäusern in Edinburgh und Umgebung behandelt.

Die Behörden gehen davon aus, dass sich die Erreger in Kühltürmen festgesetzt haben und von dort ins Trinkwasser gelangten. Die These konnte aber zunächst nicht bestätigt werden.

Die Legionärskrankheit löst Symptome wie Fieber, Muskelschmerzen, Kopfschmerz und Hustenreiz aus. Sie kann jedoch von Mensch zu Mensch nicht direkt übertragen werden.

Topics
Schlagworte
Infektionen (14128)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Schelte für die SPD und die Bürgerversicherung

Bei der Eröffnung des 120. Deutschen Ärztetags nahm BÄK-Präsident Montgomery die Gerechtigkeitskampagne der SPD ins Visier. Lob gab es hingegen für Gesundheitsminister Gröhe. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »