Ärzte Zeitung, 28.11.2012

Indien

Dengue-Fieber auf Rekordhoch

NEU DELHI. In Indien sind dieses Jahr so viele Menschen am Dengue-Fieber erkrankt wie nie zuvor. Bis Mitte November wurden 35.066 Fälle von den Behörden registriert, fast doppelt so viele wie im Vorjahr.

216 Menschen seien landesweit an den Folgen des Fiebers gestorben, das auch "Knochenbrecher-Fieber" genannt wird, weil es starke Gelenkschmerzen verursacht.

Das Dengue-Virus wird von der Asiatischen Tigermücke übertragen. Das indische Gesundheitsministerium machte für den Anstieg der Fallzahlen unter anderem das starke Bevölkerungswachstum Indiens verantwortlich.

Auch unzureichende Müllbeseitigung und Lücken in der Gesundheitsversorgung seien Schuld.Kritiker bemängeln allerdings, die meisten Dengue-Fälle in Indien würden überhaupt nicht registriert.

Die Regierung zählt nur diejenigen Betroffenen, die in staatlichen Krankenhäusern behandelt und deren Ergebnisse von Laboren bestätigt werden. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »