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Neues Medikament

Hoffnung für Menschen mit Flussblindheit

Ein Mittel aus der Tiermedizin soll Millionen von Menschen Hoffnung bringen, die unter der durch Mücken übertragenen Flussblindheit (Onchozerkose) leiden.

Veröffentlicht:

BERLIN. Die Wurmkrankheit, die durch Kriebelmücken übertragen wird, betrifft weltweit rund 20 Millionen Menschen.

Die Hilfsorganisation Initiative Medikamente für Vernachlässigte Krankheiten (DNDI) und der Pharmakonzern Bayer unterzeichneten am Dienstag in Berlin einen Kooperationsvertrag über die Entwicklung eines Medikaments, das die Krankheit vollständig heilen soll.

Die Forscher wollen dafür ein Mittel weiterentwickeln, das der Konzern bereits für die Behandlung von Hunden und Katzen produziert. Die Flussblindheit kommt unter anderem in Afrika vor. (dpa)

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