Ärzte Zeitung online, 07.04.2015

West-Nil-Fieber

Gefahr in Deutschland steigt

Infektionskrankheiten wie das West-Nil-Fieber könnten in Deutschland künftig häufiger auftreten. Forscher sehen mit Sorge, dass die Asiatische Buschmücke sich hierzulande ausbreitet.

FRANKFURT/MAIN. Die Asiatische Buschmücke, Überträger von Krankheiten wie dem West-Nil-Virus, könnte sich in Deutschland weiter ausbreiten.

Nach Modellberechnungen von Wissenschaftlern droht eine Verbreitung auch in Südhessen, im Saarland und im nördlichen Nordrhein-Westfalen, wie das Senckenberg-Forschungszentrum Frankfurt am Donnerstag mitteilte.

Bereits nachgewiesen sei die Mücke in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Wegen des milden Winters könnte sie bald lästig werden, sagte Senckenberg-Forscher Professor Sven Klimpel.

Die Mückenart kommt ursprünglich aus Süd-China, Japan und Korea und gelangt auf dem Landweg nach Deutschland.

Das erste Mal wurde sie 2008 im südlichen Baden-Württemberg entdeckt. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBV drücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Auch mit Kind zügig möglich"

Eine Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »