Ärzte Zeitung online, 08.02.2016

Rasche Verbreitung

Zika-Viren schrecken Schwangere auf

Das Zika-Virus breitet sich weiter aus. Betroffene Länder melden auch immer mehr infizierte Schwangere.

BOGOTá. Das Zika-Virus verbreitet sich weiter rasch und versetzt vor allem Schwangere in Furcht und Ungewissheit.

Kolumbien zähle 3177 infizierte Schwangere, gab Präsident Juan Manuel Santos am Wochenende in der Hauptstadt Bogotá bekannt. Bislang seien jedoch keine Schädelfehlbildungen bei Babys in Verbindung mit einer Zika-Infektion festgestellt worden.

In Brasilien hingegen riet ein Forscher Schwangeren vom Küssen ab, denn Speichel könne das Virus möglicherweise übertragen. Das ist jedoch keinesfalls erwiesen.

Zika in 33 Ländern

In Honduras bekämpften in einer großen Kampagne bis zu 30.000 Menschen die Zika-Mücken, wie die Zeitung "El Heraldo" berichtete. Aber auch in Mexiko, Guatemala, Venezuela versprühten Menschen Chemikalien. Inzwischen hat das Zika-Virus 33 Länder erreicht.

Nach WHO-Angaben verbreitet sich das Zika-Virus nicht nur in den lateinamerikanischen Ländern, sondern auch auf den Kapverden und einigen pazifischen Inseln.

"Wir müssen uns zusammentun wie noch nie in unserer Geschichte, um gegen diese Mücken zu kämpfen", sagte Präsident des südamerikanischen Landes Honduras, Juan Orlando Hernández.

Dem Bericht der Zeitung "El Heraldo" zufolge meldete das Land inzwischen 4473 Zika-Fälle. Darunter seien 15 schwangere Frauen.

Kolumbien hat laut seinem Präsidenten Santos insgesamt 25.645 Zika-Fälle registriert. Unklar blieb zunächst, ob es sich um bestätigte Infektionen oder Verdachtsfälle handelte. Brasilien geht von 500 000 bis zu 1,5 Millionen Infizierten aus.

Auch Guillain-Barré-Syndrom auf dem Vormarsch

Unterdessen rückt eine andere Krankheit immer mehr in den Vordergrund. Fünf der von Zika betroffenen Länder meldeten nach WHO-Angaben zugleich mehr Fälle der seltenen Lähmungskrankheit Guillain-Barré: Brasilien, Kolumbien, El Salvador, Suriname und Venezuela.

Die Regierung von Kolumbien hatte am Freitag sogar von drei Todesfällen durch die Krankheit berichtet. Alle drei Menschen waren mit Zika infiziert. (dpa)

|
[08.02.2016, 23:29:16]
Dr. Nabil Deeb 
Mikrozephalie der Neugeborenen !!!
Dr. Nabil AbdulKadir DEEB . GERMANY - 53173 Bonn .
doctor.nabil.deeb.pmi.germany@googlemail.com
doctor.nabilabdulkadirdeeb@googlemail.com


Mikrozephalie der Neugeborenen !!!

Wir muessen den pathophysiologischen Zusammenhang der Mikrozephalie bei den Neugeborenen feststellen.

Im Unterschied zum Dengue - Virus, gilt das Zika -Virus als vergleichsweise unbekannt. Das ändert sich nun. Denn das durch Mücken, Zecken oder andere Vektoren auf Schwangere übertragene Zika-Virus wird mit einer großen Zahl von Kindern in Zusammenhang gebracht, die mit ungewöhnlich kleinen Köpfen geboren werden, geistige Behinderungen sind die Folge (Mikrozephalie). „Das ist ein Notfall für das öffentliche Gesundheitswesen und eine Tragödie für die betroffenen Familien“, zitiert die Zeitschrift „Science Daily“ Prof. Uriel Kitron vom Emory’s Department of Environmental Sciences (Atlanta, Georgia, USA). Das gleiche ist unsere aerztliche Meinung .

In Brasilien wurden 3.900 Fälle ermittelt. Der wichtigste Überträger ist der gleiche wie beim Dengue-Virus: die Stechmücke „Aedes aegypti“. Das Virus scheint über die Plazenta das ungeborene Baby zu befallen.

Wir muessen die Pathophysiologie der Mikrozephalie der Neugeborenen genauer festlegen.

Dr. Nabil AbdulKadir DEEB . GERMANY - 53173 Bonn .
doctor.nabil.deeb.pmi.germany@googlemail.com
doctor.nabilabdulkadirdeeb@googlemail.com
 zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Top-Meldungen

Gassen will den Gatekeeper vor Krankenhäusern

Ausschließlich ambulante Einrichtungen an Kliniken sollen nach dem Willen von KBV-Chef Andreas Gassen Patienten abfangen, die keiner stationären Behandlung bedürfen. mehr »

Wie gehen Ärzte mit vorinformierten Patienten richtig um?

Viele Mediziner reagieren ablehnend, wenn die Patienten nach Internetrecherchen mit Fragen zu ihnen kommen. Das ist der falsche Weg, so ein Praxisberater. Denn dies könne einer guten Compliance dienen. mehr »

Wie halten es die Deutschen mit dem Sonnenschutz?

Eine repräsentative Studie lässt aufhorchen: 7 von 10 jungen Deutschen haben mindestens einen Sonnenbrand pro Jahr. mehr »