Ärzte Zeitung, 17.03.2016

Malaysia

El Niño könnte Dengue-Fallzahlen erhöhen

DÜSSELDORF. Seit Anfang des Jahres wurden in Malaysia bereits etwa 31.350 Dengue-Infektionen und 75 Todesfälle verzeichnet, teilt das Centrum für Reisemedizin (CRM) mit. Etwa die Hälfte aller Fälle stamme aus dem Bundesstaat Selangor.

Experten warnen, dass das momentane Wetterphänomen El Niño zu einem weiteren Anstieg der Fälle führen könnte. Im vergangenen Jahr wurden etwa 120.700 Erkrankungen gemeldet, 336 Menschen sind gestorben. Bereits 2014 hatten sich die Zahlen im Vergleich zu 2013 mehr als verdoppelt.

Die mückenübertragene Erkrankung ist wie in ganz Südostasien auch in Malaysia verbreitet, vor allem auf der Halbinsel. Da es hier keine terminierten Regenzeiten gibt, ist ständig mit einem Übertragungsrisiko zu rechnen, das nach stärkeren Regenperioden regional ansteigt.

Das CRM empfiehlt den Schutz vor den vorwiegend tagaktiven Überträgermücken zu beachten. (eb)

Topics
Schlagworte
Infektionen (14190)
Reisemedizin (1683)
Organisationen
CRM (677)
Krankheiten
Infektionen (4352)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Wie viel Fett und Eisen lastet auf Deutschlands Lebern?

Fettlebern sind hierzulande mittlerweile ein Massenphänomen, und auch die Eisenüberladung der Leber wird häufig festgestellt. Eine Studie der Uni Greifswald liefert jetzt Daten. mehr »

Pfleger lernen als "Robo Cop", wie sich Altern anfühlt

In einem Modellprojekt sollen junge Menschen mit Förderbedarf für die Altenpflege gewonnen werden: Sie erleben im Simulationsanzug das Altern am eigenen Leib und üben die Pflege an lebensgroßen Puppen. mehr »

Ausgaben-Weltmeister bei Zytostatika

Die Ausgaben für onkologische Arzneimittel in der ambulanten Versorgung sind seit dem Jahr 2011 massiv gestiegen und übertreffen deutlich die Kostensteigerungen aller anderen Arzneimittel ohne Rezepturen. Das geht aus dem Barmer-Arzneimittelreport 2017 hervor. mehr »