Ärzte Zeitung online, 16.03.2017

Zika

Behörden in Miami warnen vor Samenspende

MIAMI. Die Gesundheitsbehörden von Miami warnen Frauen, die mittels Samenspende schwanger werden möchten, vor Risiken. Möglicherweise sei Sperma, das vor Juni 2016 gespendet wurde, mit dem Zika-Virus infiziert. Wie die "New York Times" (NYT) berichtet, habe eine Analyse der in Florida gemeldeten Zika-Infektionen ergeben, dass bei einigen der Infektionsweg weiterhin unklar sei. Da das Zika-Virus mehr als sechs Monate im Sperma nachgewiesen werden kann, ist das Risiko einer Infektion über eine Samenspende zwar klein, aber vorhanden. Ob das Einfrieren der Samenflüssigkeit das Virus inaktiviert, ist unklar. "Bisher gibt es auch keinen Test, den Samenbanken nutzen könnten", wird ein Behördenvertreter in der NYT zitiert. (bae)

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