Ärzte Zeitung, 14.12.2009

Niedrige Vitamin-D-Werte begünstigen Erkältungen

NEU-ISENBURG (mut). Sind Menschen häufig erkältet, haben sie möglicherweise einen Vitamin-D-Mangel: Nach Daten einer US-Studie ist das Erkältungsrisiko bei niedrigen Vitamin-D-Werten um ein Drittel erhöht. Das ergab die Untersuchung der 25-Hydroxyvitamin-D-Serumwerte bei knapp 19 000 Probanden. Teilnehmer mit hohen Vitamin-D-Spiegeln über 30 ng/ml waren zu einem Drittel seltener erkältet als jene mit Werten unter 10 ng/ml.

Einen noch stärkeren Effekt hatte ein niedriger Vitamin-D-Wert bei Asthmatikern: 59 Prozent mit einem Wert unter 10 ng/ml berichteten über eine kürzliche Erkältung, aber nur 22 Prozent mit Werten von über 30 ng/ml. Bringt also die Vitamin-D-Einnahme etwas? Hinweise darauf gibt es aus einer Osteoporose-Studie: Frauen mit Vitamin-D-Therapie berichteten dreimal seltener über Atemwegsinfekte als jene ohne Vitamin-D-Präparate.

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