Ärzte Zeitung, 11.01.2011

Beginnt ein Schnupfen, bringt Saunen nichts

BERLIN (eb). Forscher der Charité Berlin haben untersucht, was das Einatmen heißer trockener Luft in der Sauna bringt.

Dazu haben sie 157 Patienten mit beginnendem Schnupfen in zwei Gruppen aufgeteilt: Eine wurde in eine aufgeheizte Sauna (90°C) geschickt, eine kam in eine Sauna mit Raumtemperatur - jeweils bekleidet mit Wintermänteln. Das Ganze erfolgte für je drei Minuten an drei aufeinander folgenden Tagen (Med J Australia online).

Bei der Symptomschwere gab es keine Unterschiede zwischen den beiden Gruppen. Das galt für Kratzen im Hals, Niesen, Rhinorrhoe sowie Kopf- und Gliederschmerzen.

Auch wenn es in Essen eine spezielle "angezogen Sauna gegen Erkältungen" geben mag, sollten Patienten mit beginnender Erkältung zumindest vom richtigen Saunen Abstand nehmen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »