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Systemisches Dekongestivum

Phenylephrin beugt Rhinitis-Eskalation vor

Damit aus einem Schnupfen keine Rhinosinusitis wird, muss die Nasenschleimhaut im Bereich der Ostien abschwellen. Systemisches Phenylephrin hilft.

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HOHENLOCKSTEDT. Ein a-Sympathomimetikum per Nasentropfen oder -spray gelangt falsch appliziert oft nur bis zum Nasendach oder Nasenboden.

Aber auch bei korrekter Applikation setzt sich der Wirkstoff vor allem am Eingang der Nase bis hin zur unteren Nasenmuschel ab, hat PD Dr. Thorsten Zehlicke, HNO-Facharzt aus Hamburg, in eigenen Untersuchungen beobachtet. Das Risiko einer akuten Sinusitis besteht dann weiterhin.

Zehlicke plädierte beim Expertengespräch "Anforderungen an die symptomatische Therapie eines Atemwegsinfektes" in Hamburg daher für ein systemisches Dekongestivum. Es bewirkt nicht nur die Abschwellung topisch unzugänglicher Schleimhäute, etwa in den Nasennebenhöhlen.

Es ist auch keine Rhinitis medicamentosa oder ein Rebound-Effekt nach Absetzen zu befürchten. Bei der Wahl zwischen Pseudoephedrin und Phenylephrin falle die Entscheidung wegen fehlender aufputschender Wirkung zugunsten von Phenylephrin. Es lässt die Nasenschleimhaut schnell und zuverlässig abschwellen.

Phenylephrin steht auch kombiniert mit Paracetamol in dem Direkt-Pulver GeloProsed® für die orale Therapie zur Verfügung, teilt das Unternehmen Pohl-Boskamp mit.

Das Präparat ist indiziert zur Therapie der Symptome bei Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten(Kopf-, Glieder-, Halsschmerzen oder Fieber), wenn diese mit einer Anschwellung der Nasenschleimhaut korrelieren. Das Pulver wird im Mund direkt auf die Zunge gegeben. Dort löst es sich auf und kann ohne Wasser geschluckt werden. (eb)

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