Direkt zum Inhaltsbereich

Westafrika

136 Ebola-Tote in Guinea

Der Ebolaausbruch in Guinea fordert mehr Todesopfer: Mittlerweile zählen die Behörden 136 Gestorbene.

Veröffentlicht:

NEU-ISENBURG. Die Zahl der Ebola-Toten in Guinea hat sich auf fast 140 erhöht. Nach jüngsten Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO starben in dem westafrikanischen Land bisher 136 Menschen, auf die die klinische Falldefinition der Ebola-Viruserkrankung zutrifft. Über 208 Erkrankungsfälle wurden registriert, darunter auch die Todesopfer.

Allerdings liegt auch weiterhin nur bei einem Teil der Fälle ein PCR-Nachweis des Ebolavirus vor. Laut WHO sind bislang 112 Fälle im Labor bestätigt worden, darunter 69 Todesfälle. Alle weiteren Fälle gelten als "wahrscheinlich" oder "unter Verdacht stehend".

Die meisten Fälle werden, wie auch bisher schon, aus der Provinz Guekedou gemeldet (112 Fälle, darunter 87 Tote). Auch die Hauptstadt Conakry ist mit 53 Erkrankungs- und 23 Todesfällen schwer betroffen.

Derzeit befinden sich noch 42 Patienten in Isolation. Dort müssen sie regelhaft 21 Tage verbringen, um eine Ebola-Viruserkrankung ausschließen zu können. Drei Wochen gelten als maximaler Zeitraum bis zum Erkrankungsausbruch.

Aus dem angrenzenden Staat Liberia meldet die WHO insgesamt 34 erkrankte Patienten, die "klinisch kompatibel" mit der Ebola-Viruserkrankung sind. Jedoch sind bisher nur sechs der Fälle - allesamt mit letalem Ausgang - laborbestätigt.

Die zunächst aus Sierra Leone gemeldeten Verdachtsfälle könnten sich zudem als ein anderes hämorrhagisches Fieber herausstellen. Dort gibt es 19 klinisch relevante Fälle, die jedoch alle negativ auf das Ebolavirus getestet wurden. Derzeit läuft eine Differenzialdiagnostik auf das Lassafieber. (nös)

Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Neue Empfehlung zu HWI und Zystitis

© EAU

Ergänzung EAU-Leitlinie 2026

Neue Empfehlung zu HWI und Zystitis

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Therapie bei unkomplizierter Zystitis

© Dr_Microbe | Adobe Stock

Evidenz, Resistenz & Wirksamkeit

Therapie bei unkomplizierter Zystitis

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Vaginalmykosen neu denken: Pathogenese, Zyklus und Therapie

© piyato | iStock

Vaginalmykose im Fokus

Vaginalmykosen neu denken: Pathogenese, Zyklus und Therapie

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Intimhygiene: Was die vaginale Schleimhaut wirklich braucht

© iStock / okskukuruza

Vaginale Gesundheit

Intimhygiene: Was die vaginale Schleimhaut wirklich braucht

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Sie fragen – Experten antworten

Alle Diabetes-Patienten gegen Herpes zoster impfen?

Euglykämische diabetische Ketoazidose

Kasuistik: Seltene Nebenwirkung unter SGLT2-Hemmern

Lesetipps
Illustration eines molekularen Modells von Messenger RNA.

© Dr_Microbe / Getty Images / iStock

Personalisierte mRNA-Therapien

Verheißungsvolle RNA-Krebsimpfstoffe: Wo steht die Forschung gerade?

Ein Mann niest und putzt sich die Nase.

© Dragana Gordic / stock.adobe.com

Kasuistik

Plötzliche Niesanfälle bringen Mann in Lebensgefahr

Auch 2024 war die Sterblichkeit durch Herzerkrankungen in Deutschland insgesamt erneut leicht rückläufig

© Rosi / stock.adobe.com / Generated with AI

Herzbericht 2026

Das sind die aktuellen Trends in der Herzmedizin