Ärzte Zeitung, 08.09.2014

Bundesregierung

Deutsche sollen Personal in Ebola-Krisengebieten schulen

BERLIN/GENF. Die Bundesregierung will im Kampf gegen die Ebola-Epidemie deutsche Experten für Infektionsschutz nach Afrika schicken. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) kündigte ein Trainingsprogramm für das medizinische Personal in den Krisengebieten an.

"Mit Hilfe deutscher Experten wird das medizinische Personal in den Krankenhäusern im Umgang mit hochansteckenden Krankheiten wie Ebola geschult", sagte Gröhe am Wochenende der "Rheinischen Post".

Laut WHO sind in den drei am schwersten betroffenen Ländern Guinea, Liberia und Sierra Leone inzwischen 2097 Menschen an Ebola gestorben; insgesamt 3967 Erkrankungsfälle sind verzeichnet.

In einer Pressekonferenz informierte WHO-Vizepräsidenten Marie-Paule Kieny, dass aktuell zwei Impfstoffe getestet würden, die im November in den betroffenen Ländern zum Einsatz kommen könnten, wenn sich die Vakzine als sicher erweisen sollten. (dpa,vdb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »