Ärzte Zeitung online, 04.03.2015

Westafrika

Bundeswehr beendet Ebola-Einsatz

BERLIN. Die Bundeswehr beendet ihren Einsatz für Ebola-Kranke in Liberia.

"In den nächsten Tagen werden die letzten Soldaten ausgeflogen, zuerst die freiwilligen Helfer, danach das Unterstützungsteam", sagte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums am Dienstag.

Die Luftbrücke werde dann zum Monatsende eingestellt.

Nach dem Weggang der Bundeswehr soll das Deutsche Rote Kreuz mit rund 25 internationalen Delegierten in Monrovia bleiben und das Behandlungszentrum, das mit Hilfe der Bundeswehr aufgebaut worden war, mit lokalen Angestellten weiterführen.

Die Zahl der Ebola-Infizierten war zuletzt zurückgegangen. Aus Sicht der liberianischen Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf ist es aber noch zu früh, um Entwarnung zu geben.

Der Einsatz der Bundeswehr hatte in Liberia im vergangenen November begonnen. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte sich beeindruckt über die große Zahl von Freiwilligen gezeigt, die sich für den Einsatz in dem westafrikanischen Land gemeldet hatten. (dpa)

|

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Top-Meldungen

Die eine für alle?

Sollen alte Menschen zur Prävention generell eine Kombination aus Blutdrucksenker, Statin und ASS bekommen? Eine Studie hat sich mit der Frage beschäftigt - und kommt zu einer Antwort. mehr »

Diabetesrisiko unter Antipsychotika stark erhöht

Jugendliche und junge Erwachsene entwickeln unter Antipsychotika gehäuft einen Typ-2-Diabetes. Das liegt nur zum kleinen Teil an der psychischen Störung. mehr »

Noch schnell Abrechnungserlaubnis sichern!

Die Leistungen der palliativmedizinischen hausärztlichen Versorgung sind an keine spezielle Qualifikation gebunden. Doch das scheint nicht in Stein gemeißelt. Kluge Ärzte bauen deshalb vor. mehr »