Ärzte Zeitung, 25.05.2016

Ebola

WHO und Weltbank rüsten auf

SENDAI/GENF. Die Weltbankgruppe hat zum zweitägigen G7-Gipfel, der am Donnerstag auf der japanischen Halbinsel Iseshima begonnen hat, die Einführung einer Pandemie-Notfall-Finanzierungsfazilität angekündigt.

Angesichts der jüngsten Ebola-Krise in Westafrika war sie im Juni 2015 während des G7-Gipfels auf Schloss Elmau damit beauftragt worden.

Laut Weltbank handelt es sich um einen innovativen, schnell auszahlenden globalen Finanzmechanismus zum Schutz vor tödlichen Pandemien.

In Genf stimmten die Delegierten der 69. Weltgesundheitsversammlung derweil Verbesserungen im Epidemiemanagement zu. So soll eine neue globale Datenbank aufgebaut werden, die bei Ausbrüchen für schnellere Informationen zu Infektionen bereithält. (maw)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »