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Chikungunya-Fieber

Fallzahlen in Brasilien steigen dramatisch

Im Vergleich zum letzten Jahr hat sich die Zahl der Fälle von Chikungunya-Fieber in Brasilien fast verzehnfacht.

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Das Chikungunya-Fieber wird durch die Moskito-Art Aedes aegypti übertragen.

Das Chikungunya-Fieber wird durch die Moskito-Art Aedes aegypti übertragen.

© tacio philip / Fotolia

BRASíLIA. In Brasilien hat die Zahl der Erkrankungen durch Chikungunya-Fieber in diesem Jahr dramatisch zugenommen. Es wurden bereits mehr als 251.000 Fälle registriert, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte.

Damit hat sich die Zahl der Fälle des von der Moskito-Art Aedes aegypti übertragenen Fiebers im zu Ende gehenden Jahr fast verzehnfacht - im Jahr 2015 waren es 26.435 Fälle. Die Zahl der Todesfälle stieg von 6 auf 138. Auch für 2017 wird eine Zunahme der Ansteckungen erwartet.

Das Chikungunya-Fieber ist demnach in Brasilien noch weiter verbreitet als Zika. An Zika, das ebenfalls von Aedes aegypti übertragen wird, erkrankten dieses Jahr knapp 210.000 Menschen, von denen drei an den Folgen der Krankheit starben.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte den wegen der Zika-Epidemie ausgerufenen globalen Gesundheitsnotstand vor einer Woche aufgehoben.

Die Symptome des Chikungunya-Virus sind hohes Fieber und Gelenkschmerzen. Die erste Epidemie der Krankheit wurde 1952 in Tansania verzeichnet. In Brasilien verbreitet sich das Chikungunya-Fieber seit 2014. (dpa)

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