Ärzte Zeitung, 01.12.2010

Kapsel mit E. coli gegen häufige Harnwegsinfekte

STRAUBING (ars). Über die orale Immunprophylaxe bei rezidivierenden Harnwegsinfekten berichtet Professor Kurt Naber aus Straubing (Gynäkologie + Geburtshilfe 2010; 7-8: 22). Nahmen Patienten drei Monate kontinuierlich, dann nach einem Schema sporadisch einen Extrakt aus 18 E. coli-Stämmen (Uro-Vaxom®), hatten sie in einer aktuellen Studie signifikant seltener Rezidive als Teilnehmer mit Placebo.

Ereigneten sich doch Rückfälle, dauerten sie kürzer, und die Symptome waren leichter. Patienten mit Verum brauchten zudem weniger Antibiotika.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Gefahr im Vekehr oder alles im grünen Bereich?

Patienten, die Cannabispräparate in Dauermedikation haben, dürfen am Straßenverkehr teilnehmen. Eine wissenschaftliche Debatte über ein erhöhtes Verkehrssicherheitsrisiko wurde noch nicht geführt. mehr »

Frau hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld

Hat eine Frau Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn ein Arztfehler zu Impotenz des Mannes führt? Das OLG Hamm verneint – und gibt eine Begründung. mehr »

Tausende Pfleger ergreifen die Flucht

Großbritannien gehen die Pflegekräfte aus: Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem System. Sie zeigt sich zunehmend auch bei Patienten. mehr »