Ärzte Zeitung, 29.10.2009

Kaffee tut der Leber gut

ROCKVILLE (mut). Wer viel Kaffee trinkt, bekommt seltener Lebererkrankungen - darauf deuten inzwischen einige Studien. Doch auch wer schon eine Lebererkrankung hat, profitiert noch vom einen oder anderen Tässchen Kaffee.

In einer Studie mit 766 Hepatitis-C-Kranken, die auf Standardtherapien nicht ansprachen, kam es bei Kaffeetrinkern viel seltener zur Progression der Erkrankung, definiert als hepatozelluläres Karzinom, zunehmende Fibrosierung oder Tod durch Leberschäden. Bei Kaffeetrinkern mit täglich drei Tassen des Getränks war die Rate für solche Ereignisse halb so hoch wie bei Abstinenzlern (Hepatology online).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »