Ärzte Zeitung, 07.07.2011

Mit Hypnose gegen Herpesviren

TÜBINGEN (run). Studien belegen eine wirksame Reduktion von Stress und anderen emotionalen Belastungen durch eine hypnotherapeutische Behandlung.

Da Stress nachweislich das Immunsystem negativ beeinflusst und als ein Triggerfaktor für den Ausbruch von Herpes labialis gilt, wurde in einer Pilotstudie an der Universität Tübingen untersucht, welchen Effekt spezifische hypnotherapeutische Interventionen und das Erlernen von Selbsthypnosetechniken bei Patienten mit häufigen Herpesinfektionen im orofacialen Bereich hat.

Im Vergleich zu einer Kontrollgruppe wurde nach fünf Therapiesitzungen ermittelt, das die hypnotherapeutische Behandlung tatsächlich neben einer nahezu signifikanten Reduktion der Auftretenshäufigkeit auch eine signifikante Minderung der Krankheitsintensität bei den Betroffenen bewirkte.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Epidemiologische Kaffeesatzleserei?

Verursacht oder verhindert der Konsum von Kaffee Krankheiten? Die Klärung solcher Fragen zur Ernährung ist methodisch ein richtiges Problem. mehr »

Trotz Budgetierung gute Chancen auf Mehrumsatz

Seit vier Jahren steht das hausärztliche Gespräch als eigene Leistung im EBM (03230) . Immer wieder ist daran herumgeschraubt worden. mehr »

Erstmals bekommt ein Kind zwei Hände verpflanzt

Ein achtjähriger Junge mit einer tragischen Krankheitsgeschichte bekommt zwei neue Hände. Die Op ist ein voller Erfolg: Anderthalb Jahre später kann er schreiben, essen und sich selbstständig anziehen. mehr »