Direkt zum Inhaltsbereich

STIKO gibt Hinweise zu Impfkomplikationen

BERLIN (eis). Im Aufklärungsgespräch bei Schutzimpfungen ist grundsätzlich auch auf äußerst seltene Risiken hinzuweisen. Das hat der Bundesgerichtshof bereits im Februar 2000 entschieden. Hinweise für die Beratung hat jetzt die Ständige Impfkommission (STIKO) publiziert.

Veröffentlicht:

In den Hinweisen hat die STIKO für alle in Deutschland zugelassenen Impfstoffe die bisher bekannte Daten zu Risiken zusammengestellt, (Epid Bull 6, 2004, 33) und zwar nach Kategorien zu:

1. Lokal und Allgemeinreaktionen, die generell als Ausdruck der normalen Auseinandersetzung des Organismus mit dem Impfstoff auftreten können.

2. Komplikationen, bei denen aufgrund der gegenwärtigen Kenntnisse ein kausaler Zusammenhang mit der Impfung als gesichert oder überwiegend wahrscheinlich anzusehen ist.

3. Krankheiten, die in Kasuistiken in zeitlichem Zusammenhang mit der Impfung berichtet wurden, bei denen aber bisher keine Belege für einen ursächlichen Zusammenhang vorliegen.

4. Hypothesen und unbewiesene Behauptungen, in denen zwischen Impfung und einer Krankheit ein kausaler Zusammenhang postuliert wird (etwa MMR-Impfung und Autismus oder Hepatitis B-Impfung und Multiple Sklerose).

Bezug der "Hinweise für Ärzte zum Aufklärungsbedarf bei Impfungen/Stand Januar 2004" bei: Robert-Koch-Institut, Stichwort "Aufklärung zu Schutzimpfungen", Nordufer 20, 13353 Berlin. Bis fünf Exemplare kostenfrei, (Adresse und Briefmarke über 1,44 Euro beilegen!). Download : www.rki.de/INFEKT/EPIBULL/2004/06_04.PDF

Mehr zum Thema

Komplexe Gemengelage

COVID-Prophylaxe 2.0: Das gilt bei der Abrechnung

Impflücken

So lassen sich Impfquoten steigern

Das könnte Sie auch interessieren
Gut organisiert in die Grippesaison starten

© Abraham Gonzalez Fernandez | Getty Images

Impfmanagement

Gut organisiert in die Grippesaison starten

Anzeige | Viatris Germany GmbH
Influenzaimpfung: Technologie, Evidenz und Empfehlung

© Lu ShaoJi | Getty Images

Grippeimpfstoff-Forschung

Influenzaimpfung: Technologie, Evidenz und Empfehlung

Anzeige | Viatris Germany GmbH
Neue Empfehlung zu HWI und Zystitis

© EAU

Ergänzung EAU-Leitlinie 2026

Neue Empfehlung zu HWI und Zystitis

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Therapie bei unkomplizierter Zystitis

© Dr_Microbe | Adobe Stock

Evidenz, Resistenz & Wirksamkeit

Therapie bei unkomplizierter Zystitis

Anzeige | MIP Pharma GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Primär Biliäre Cholangitis: therapeutisches Potenzial der PPAR-Aktivierung

© Kateryna_Kon / stock.adobe.com

PPAR-Isoform-Selektivität: wissenschaftliche Grundlagen und klinische Relevanz

Primär Biliäre Cholangitis: therapeutisches Potenzial der PPAR-Aktivierung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Planegg-Martinsried

Vitamin-B12-Mangel

Frühzeitig erkennen, gezielt therapieren

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Wörwag Pharma GmbH & Co. KG, Böblingen
ATTR-CM-Therapien im Wandel: Die Rolle von Acoramidis

© CLIPAREA.com / stock.adobe.com

Transthyretin-Amyloidose mit Kardiomyopathie

ATTR-CM-Therapien im Wandel: Die Rolle von Acoramidis

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Bayer Vital GmbH, Leverkusen
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Leserumfrage

Umfrage zur E-Patientenakte: Alltag statt Aufbruch

Lesetipps
Einsame jüngere Frau

© Photographee.eu / stock.adobe.com

DEGAM-Kongress

Einsamkeit trifft nicht nur Ältere

Eine Frau sitzt mit einer brennenden Zigarette hinter dem Lenkrad ihres Autos.

© Peter Steffen/dpa

DEGAM-Kongress

Wie viele KHK-Patienten rauchen?