Ärzte Zeitung, 24.09.2004

TIP

Zwei Arme - zwei Impfungen

Bei Menschen ab 60 Jahren und den meisten chronisch Kranken ist sowohl eine Influenza-Impfung als auch ein Schutz gegen Pneumokokken ratsam.

Ein Argument, um Impfmuffel und Menschen mit Spritzenangst für beide Impfungen zu gewinnen, ist, daß beide Impfungen gemeinsam bei einem Arztbesuch verabreicht werden können.

Dr. Jan Leidel von der Ständigen Impfkommission rät, dabei die Pneumokokken-Vakzine in den weniger benutzten Arm zu spritzen, da es gelegentlich zu etwas stärkeren lokalen Reaktionen kommen kann. Die Grippe-Impfung erfolgt dann in den anderen Arm. Der Pneumokokken-Schutz muß danach nur alle sechs Jahre aufgefrischt werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromiss im Tauschhandel?

18:31 Kaum verkündet, war der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Doch jetzt soll der Koalitionsausschuss eine Einigung bringen. Offenbar bahnt sich ein Handel zwischen CDU und SPD an. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »