Ärzte Zeitung, 20.12.2004

Mekka-Pilger sollten bald gegen Grippe geimpft werden

Meningokokken-Impfung nötig / Hajj beginnt im Januar

DÜSSELDORF (ug). Alle Muslime, die Anfang des Jahres eine Pilgerreise nach Mekka (Hajj) planen, sollten bald gegen Grippe geimpft werden. Denn während des Hajj sei die Übertragung der Virusinfektion in den dicht gedrängten Menschenmassen besonders leicht möglich, warnt das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf.

Zehntausende von Pilgern drängen sich während des Hajj in Mekka. Foto: Deutsches Grünes Kreuz

In den vergangenen Jahren sei es denn auch immer wieder zu vielen Grippeerkrankungen unter den Mekka-Pilgern gekommen - besonders, wenn wie jetzt die Pilgerzeit in den Winter fällt. Der nächste Hajj beginnt am 12. Januar und endet am 9. Februar.

Für Pilger nach Saudi-Arabien gelten außerdem spezielle Impfvorschriften: Eine tetravalente Impfung gegen Meningokokken-Infektion (gültig 10 Tage bis 3 Jahre nach Applikation) wird verlangt. Es wird empfohlen, daß alle Besucher der Pilgerstätten auch außerhalb des Hajj im Besitz eines gültigen Impfnachweises sind.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »