Ärzte Zeitung, 07.06.2005

Impfung gegen Marburg-Virus bei Affen erfolgreich

Klein, aber tödlich: Ebola-Viren. Sie sind eng mit den Marburg-Virus verwandt. Foto: dpa

LONDON (ddp.vwd). US-Forscher haben einen Impfstoff entwickelt, der Affen vor Ebola- und Marburg-Viren schützt.

Die Forscher um Steven Jones von der Universität von Manitoba in Winnipeg haben durch eine einmalige Imfpung bei zwölf Javaneraffen (Macaca fascicularis) eine komplett schützende Immunantwort ausgelöst (Nature Medicine-Online).

Geimpft wurde mit einem lebenden aber abgeschwächten Virus, das entweder ein so genanntes Glycoprotein des aus Zaire stammenden Ebolavirus-Stammes "Kikwit" oder des Marburg-Virus-Stammes "Musoke" produziert.

28 Tage nach der Impfung infizierten die Immunologen die Hälfte der Affen mit dem Ebola- und die andere Hälfte mit dem Marburg-Virus. Beide Impfungen wirkten bei den Tieren in vollem Umfang.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromissvorschlag wieder zurückgezogen

Kaum verkündet, ist der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Die genauen Gründe sind unklar. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »