Ärzte Zeitung, 14.03.2007

Kinderärzte wollen Krippenplatz mit Impfschutz koppeln

MÜNCHEN (dpa). Der Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte Deutschlands fordert, die Vergabe eines Krippenplatzes für Kinder ab einem Jahr von einem vollständigen Impfstatus abhängig zu machen. Die jüngsten Masern-Erkrankungen hätten gezeigt, dass die Krankheit mitunter auch tödlich verlaufen kann.

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte hat sich hinter die Forderung von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) nach einem Ausbau der Kinderkrippen gestellt, aber vor erhöhter Infektionsgefahr für Kleinkinder gewarnt. Kinder unter zwölf Monaten könnten nicht gegen einige gefährliche Krankheiten geimpft werden und sich daher bei nicht geimpften älteren Kindern anstecken.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »