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HPV-Impfung schützt auch Vulva und Vagina

HELSINKI (Rö). Die quadrivalente Impfung von Frauen gegen humane Papillomaviren der Typen 6, 11, 16 und 18 reduziert auch die Rate von Krebsvorstufen an Vulva und Vagina. Das hat eine Analyse der Daten von drei großen Studien ergeben.

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Vor intraepithelialen Neoplasien an Vulva und Vagina durch Papillomaviren (HPV) hat die Impfung Frauen, die nicht mit HPV 16 oder 18 infiziert waren, zu 100 Prozent geschützt. Bei dieser Analyse wurden die Daten von etwa 8000 geimpften Frauen berücksichtigt und von ebenso vielen, die Placebo erhalten hatten.

Bei der Analyse der Daten aller 18 174 Frauen zwischen 16 und 26 Jahren, darunter auch bereits Infizierte, lag die Schutzrate insgesamt bei 71 Prozent.

Gegen Neoplasien durch humane Papillomaviren jeglichen Typs betrug der Schutz 49 Prozent, berichtet Professor Jorma Paavonen von der Universität Helsinki in "The Lancet" (369, 2007, 1693).

Der Leiter der internationalen Arbeitsgruppe hatte Daten aus drei Studien mit 18 174 Frauen von 16 bis 26 Jahren ausgewertet. Diese waren dreimalig gegen die vier Papillomaviren der Typen 6, 11, 16 und 18 geimpft oder es war ihnen ein Placebo gespritzt worden. Die Studien liefen im Mittel drei Jahre. Die Daten wurden bis zu vier Jahre erhoben.

Die Ständige Impfkommission (STIKO) in Berlin hatte Ende März für Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren die Impfung gegen die Viren empfohlen. Der Impfstoff, der seit September vergangenen Jahres in Deutschland als Gardasil® unter anderen zur Prophylaxe von Zervix-Ca zugelassen ist, schützt vor den HPV-Typen 6, 11, 16 und 18. Die Typen 16 und 18 sind wichtige Auslöser von Tumoren am Gebärmutterhals.

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