Ärzte Zeitung, 12.06.2007

Forscher aus Japan entwickeln Cholera-Impfreis

WASHINGTON (dpa). Mit genetisch verändertem Reis könnten Menschen künftig gegen Cholera geimpft werden. Tomonori Nochi von der Universität Tokio und seine Mitarbeiter haben Reispflanzen genetisch so verändert, dass sie in ihren Samen ein Teilstück des krankmachenden Eiweißes der Cholera-Bakterien produzieren (PNAS, Online-Ausgabe).

Mäuse, denen die Wissenschaftler den Reis verabreichten, bildeten Antikörper gegen das Eiweiß und waren vor der Erkrankung geschützt. Die Forscher wiesen die Antikörper vor allem auch direkt in den Schleimhäuten nach, über die Cholera-Bakterien meistens in den Körper gelangen. Dies sei ein Vorteil im Vergleich zu per Spritze verabreichten Impfstoffen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »

"Weiterbildung auch mit Kind zügig möglich - im Verbund!"

Eine strukturierte Weiterbildung, die auch mit Elternzeit nur sechs Jahre dauert? Das ist möglich, sagt Dr. Sandra Tschürtz. Die angehende Allgemeinmedizinerin steht vor ihrer Facharztprüfung – und blickt für die "Ärzte Zeitung" auf ihre Zeit in einem Weiterbildungsverbund zurück. mehr »