Ärzte Zeitung, 11.09.2007

Europapolitiker für ein zentrales Impfdepot

STRASSBURG (spe). Grenzüberschreitende Grippeepidemien könnten nach Ansicht des Europaparlaments (EP) effektiver mit Hilfe eines zentral bei der EU angelegten Vorrats an wirksamen Virostatika und Impfstoffen bekämpft werden.

Die Notwendigkeit, den Schutz der öffentlichen Gesundheit gesamteuropäisch zu sichern, sei angesichts der Globalisierung und der zunehmenden Mobilität der Menschen in den letzten Jahren zusehends gewachsen, heißt es dazu in einer vom EP in Straßburg verabschiedeten Stellungnahme.

Die Europaabgeordneten betonten zugleich, dass es trotz der Notwendigkeit einer besseren Zusammenarbeit und Koordination auf europäischer Ebene allein Sache der Mitgliedstaaten sei, ihre Gesundheitsdienste zu organisieren.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »