Ärzte Zeitung, 07.12.2007

Impfungen - Politiker gegen Mittelkürzungen

SCHWERIN (di). Dem Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) in Mecklenburg-Vorpommern stehen drastische Mittelkürzungen für Impfungen ins Haus. Politiker fürchten, dass Kinder aus sozial schwachen Familien seltener geimpft werden.

SPD-Gesundheitsminister Erwin Sellering will sich in den Haushaltsberatungen dafür einsetzen, dass die dem ÖGD für Impfungen zur Verfügung stehenden Mittel in Höhe von 362 000 Euro nicht angetastet werden. Der Sozial- und der Finanzausschuss hatten eine Kürzung um 250 000 auf 112 000 Euro empfohlen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »