Ärzte Zeitung, 30.01.2008

CDU will Studie zur Impfung gegen HPV

BERLIN (dpa). Nach dem plötzlichen Tod zweier junger Frauen in Deutschland und Österreich will die CDU die Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs genauer prüfen lassen.

Eine Begleitstudie sei erforderlich, um möglichen Schaden von gesunden jungen Mädchen und Frauen abzuwenden, stellte die gesundheitspolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Annette Widmann-Mauz (CDU), am Mittwoch in Berlin fest.

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMEA) hatte in der vergangenen Woche den Tod der beiden Frauen nach Impfung gegen humane Papilloma-Viren gemeldet. Die Ursache sei unbekannt. Der Nutzen der Impfung übersteige nach wie vor die Risiken, so die EMEA.

Weitere Informationen im Internet: www.pei.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »