Ärzte Zeitung, 15.02.2008

Todesfälle nach Impfung mit Rotavirusvakzine

WASHINGTON (eis). Der Rotavirus-Impfstoff von GlaxoSmithKline ist offenbar mit einer erhöhten Rate von Todesfällen durch Pneumonie sowie anderen Nebenwirkungen assoziiert, wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet.

Daten dazu aus einer Studie mit 63000 Kindern habe die US-Zulassungsbehörde FDA jetzt öffentlich gemacht. In der Studie habe es zudem bei geimpften Kindern eine erhöhte Rate von Krämpfen gegeben.

In einer anderen Studie sei nach Impfung mit Rotarix gehäuft Bronchitis aufgetreten. Bei der FDA werde nächsten Mittwoch darüber beraten, ob der Impfstoff in den USA zugelassen werden soll, so Reuters.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »