Ärzte Zeitung, 10.08.2009

Kommentar

Gute Beweislage für HPV-Impfung

Von Ingrid Kreutz

Nein, sie ist keine große Überraschung, die erneute positive Bewertung der HPV-Impfung durch die STIKO. Haben doch auch die seit der ersten Impfempfehlung im Frühjahr 2007 neu hinzugekommenen Studiendaten nur eins bestätigt: Die Impfung schützt junge Mädchen und Frauen, die vor dem ersten Geschlechtsverkehr geimpft werden, zu nahezu 100 Prozent vor Vorstufen des Zervixkarzinoms, die mit den HPV-Typen assoziiert sind, gegen die sich die Impfstoffe richten.

Es gibt außerdem Hinweise auf eine Kreuzprotektion gegen andere HPV-Typen. Was jetzt noch fehlt, sind Daten zur Wirkungsdauer, zur Langzeitsicherheit und der endgültige Nachweis, dass sich mit der Impfung tatsächlich die Zervixkrebs-Rate reduziert.

Lesen Sie dazu auch:
HPV-Impfung weiterhin empfohlen

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Kompromiss im Tauschhandel?

18:31 Kaum verkündet, war der Kompromiss zur Pflegeausbildung auch schon wieder vom Tisch. Doch jetzt soll der Koalitionsausschuss eine Einigung bringen. Offenbar bahnt sich ein Handel zwischen CDU und SPD an. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »