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Schweinegrippe-Impfung schützt gut

BERLIN (hub). Das Robert Koch-Institut (RKI) hat für die Impfung gegen H1N1 eine Wirksamkeit von 68 bis 85 Prozent ermittelt. In den beiden Studien gab es dabei Altersunterschiede.

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Die Wirkung der Schweinegrippe-Impfung wurde in zwei Analysen des RKI belegt. © zentilia / fotolia.com

Die Wirkung der Schweinegrippe-Impfung wurde in zwei Analysen des RKI belegt. © zentilia / fotolia.com

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Für die erste Studie wurden fast 6200 Patientenproben analysiert, davon waren 46 Prozent positiv für das pandemische H1N1-Influenza-Virus (pIV). Für die Analyse wurden die Daten von zwei Gruppen verglichen. Das waren einmal pIV-Positive, die nicht geimpft waren oder deren Impfung zu Symptombeginn nicht länger als elf Tage her war. In der zweiten Gruppe waren pIV-Positive, bei denen mehr als elf Tage zwischen Impfung und Symptombeginn lagen.

Ergebnis: Die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung durch das Virus lag für unter 14-Jährige, die gegen H1N1 geimpft waren, bei 16 Prozent, für Ältere bei 26 Prozent. Das galt, wenn die Frist von elf Tagen berücksichtigt wurde, die Zeit für den Aufbau eines Impfschutzes. Rechnerisch ergeben sich daraus Schutzraten von 84 und 74 Prozent.

In der zweiten, mathematisch komplexeren Studie wurden sämtliche an das RKI übermittelten H1N1-Fälle berücksichtigt. Korreliert wurde mit dem Abstand zu einer vorherigen Impfung mit Pandemie-Impfstoff. Auch hier ergab sich eine hohe klinische Wirksamkeit in beiden Altersgruppen: 85 Prozent für die jüngeren und 68 Prozent für die Älteren (Epid Bull 2010; 21: 191). Solche Erkenntnisse seien nur durch eine großflächige Nutzung hochwertiger Surveillancesysteme möglich, schreibt das RKI.

Lesen Sie auch: Gastbeitrag: Was aus der Influenzapandemie zu lernen ist Schwere Defizite bei der Kommunikation Priorisierung bei Pandemie ist nichts für Hausärzte Zahl der H1N1-Impfungen ist noch immer im Dunkeln

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